Pressemappe
Die Deutsche Welle...
...ist der Auslandsrundfunk Deutschlands. Informationen zu Auftrag, Angeboten, Zielgruppen und Verbreitungswegen im Überblick:
Nachwuchsjournalisten biei der Deutschen Welle
- Sie soll „Deutschland als europäisch gewachsene Kulturnation und freiheitlich verfassten demokratischen Rechtsstaat verständlich machen“. Sie soll „deutschen und anderen Sichtweisen zu wesentlichen Themen sowohl in Europa wie in anderen Kontinenten ein Forum geben mit dem Ziel, das Verständnis und den Austausch der Kulturen und Völker zu fördern“. Dabei soll sie auch zur Verbreitung der deutschen Sprache beitragen. So lautet der gesetzliche Auftrag.
- Sie erfüllt diesen Auftrag mit journalistischen Angeboten in Fernsehen, Hörfunk und Internet (www.dw-world.de): auf Deutsch und Englisch, Arabisch und Spanisch im TV, Radio und Online in 30 Sprachen – von Amharisch über Kisuaheli und Indonesisch bis Urdu.
- Sie wendet sich an Menschen in aller Welt mit Interesse an Deutschland und Europa. Insbesondere an diejenigen, die in ihren Ländern maßgeblichen Einfluss auf wichtige Entwicklungen und Entscheidungen haben. In autoritären Staaten vor allem an jene, die sich aktiv für Demokratie, Freiheitsrechte und Fortschritt einsetzen. Hier berichtet die Deutsche Welle nicht zuletzt über das Geschehen in den Zielländern selbst.
- Sie schneidet ihre Angebote auf diese Zielgruppe zu. Da sie in der Regel kein Deutsch sprechen, werden die Menschen vorzugsweise mit landessprachigen Angeboten und der „lingua franca“ Englisch erreicht. Die deutschsprachigen Angebote richten sich vor allem an Menschen mit guten Sprachkenntnissen, an Menschen, die Deutsch lernen oder lehren.
- Sie bildet in ihrer Akademie Medienschaffende aus Entwicklungs- und Transformationsländern fort. Seit Herbst 2009 läuft zudem der Masterstudiengang „International Media Studies", ein gemeinsames Projekt der Universität Bonn, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Deutschen Welle.
- Sie schult Nachwuchsjournalisten – auch für den gezielten Einsatz in ausgewählten Sprach-Redaktionen – im Rahmen eines multimedial ausgerichteten journalistischen Volontariats.
- Sie stützt sich auf ein Team von rund 1.500 festen sowie Hunderten freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 60 Ländern.
- Sie erreicht Woche für Woche rund 86 Millionen Menschen weltweit und wird als glaubwürdige Informationsquelle geschätzt.
- Sie verbreitet ihre journalistischen Angebote über ein weltweites Satellitennetz, über Partnerstationen und im Internet, wo Audio- und Videoformate als Live-Stream und on-demand, als Podcasts und mobil verfügbar sind. Die Hörfunkprogramme werden in bestimmten Regionen auch über Mittelwelle und weiterhin Kurzwelle, in ausgewählten Metropolen zudem über UKW ausgestrahlt.
- Sie ging am 3. Mai 1953 erstmals auf Sendung.
- Sie ist öffentlich-rechtlich organisiert und wird aus Steuermitteln des Bundes finanziert. Der Etat für das Jahr 2010 beträgt rund 273 Millionen Euro. Intendant ist seit 2001 Erik Bettermann. Vorsitzender des Rundfunkrats ist Valentin Schmidt, ehemals Präsident des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), den Vorsitz im Verwaltungsrat führt Peter Clever, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände.
- Sie hat ihre Zentrale in Bonn: Im Funkhaus im ehemaligen Regierungsviertel am Rhein entstehen die Hörfunk- und Online-Angebote. Ihre Fernsehaktivitäten hat die Deutsche Welle am Standort Berlin in der Voltastraße im Wedding konzentriert.
Januar 2011