1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

DW Digital Radio DRM

FAQs - zum Thema Digital Radio Mondiale (DRM)

Die Deutsche Welle sendet in Indien auch im digitalen Standard DRM (Digital Radio Mondiale). Zum Empfang sind spezielle Geräte erforderlich. Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu DRM.

Blaue Tastatur mit Fragezeichen

Was ist Digital Radio Mondiale?

Digital Radio Mondiale (DRM) ist die digitale Nachfolgetechnologie für die Kurz-, Mittel- und Langwellen-Bereiche im Hörfunk. Es bietet die Vorteile digitalen Radios: Klare, gleichbleibend gute Klangqualität. DRM ist seit einigen Jahren in Entwicklung und inzwischen ein weltweiter Standard. Das Kürzel DRM wird auch anderweitig verwendet, auf unseren Webseiten steht es immer für Digital Radio Mondiale, wenn nicht anders vermerkt.

Wo in der Welt ist der DW-BBC-Kanal über DRM empfangbar?

Dieser Kanal wird in Indien ausgestrahlt.

Gibt es außer der DW noch andere Sender, die DRM-Sendungen ausstrahlen?

Auf den Seiten des DRM-Konsortiums ist ein Sendeplan aller Stationen abrufbar, die DRM-Sendungen ausstrahlen. (www.drm.org oder www.drm-dx.de).

Wo bekomme ich ein DRM-Empfangsgerät?

Informationen über lieferbare Empfangsgeräte finden Sie unter www.drm.org oder www.drm-dx.de

Gibt es auch DRM-Autoradios?

Von der Firma Starwaves in Hannover gibt es eine so genannte "TruckBox", die aus jedem handelsüblichen UKW-Autoradio eines mit zusätzlichem DRM- DAB-, Lang-, Mittel- und Kurzwellenempfang macht. (www.starwaves.com)

Sind analoge Kurzwellenempfänger für den DRM-Empfang geeignet?

Die bisherige analoge Ausstrahlung und das neue digitale System sind zwei vollkommen verschiedene Verfahren. Ein bisher verwendeter analoger Kurzwellenempfänger kann unter Umständen in Verbindung mit einem PC (ausgestattet mit entsprechender Software) und nach vorheriger Modifizierung weiter verwendet werden.

Warum nutzt die Deutsche Welle nicht DAB?

DAB (Digital Audio Broadcasting) wurde seit Mitte der 80er Jahre als Nachfolge-Technologie für den UKW-Bereich entwickelt. Es dient einer Rundfunkversorgung im Nahbereich. Für die weltweiten Ausstrahlungsgebiete der DW ist aber die Ausstrahlung auf der Kurzwelle sinnvoll.

Was bedeutet digital?

Rauschfreie Hörfunkprogramme über Kurz-, Mittel- und Langwelle - so knapp und einfach lässt sich DRM im Ergebnis zusammenfassen. Bislang war der Empfang von (analogen) Programmen in den unteren Frequenzbändern des Radiowellen-Spektrums im hohen Maße störanfällig. Rauschen, schwankende Signalstärke oder gar Störgeräusche minderten Hörgenuss und Verständnis. Bei einer digitalen Übertragung gibt es das nicht. Die Gründe dafür liegen in den Unterschieden zwischen einem analogen und einem digitalen Signal.

Kann man mit DRM auch Texte übertragen?

Grundsätzlich kann nahezu jegliche Form digitaler Daten über DRM übertragen werden. Die Deutsche Welle überträgt derzeit ihren Stationsnamen sowie weitere Informationen wie bspw. die Schlagzeilen von DW-WORLD.DE. Die DW hat in einem früheren Testbetrieb bereits erweiterte Textinformationen und Bilder übertragen.

Müssen die Rundfunkanstalten neue Sender kaufen, um in DRM senden zu können?

Vorhandene, derzeit für die analoge Ausstrahlung genutzte Sender, können zum Teil für eine DRM-Ausstrahlung modifiziert werden. Die DRM-Sendungen der DW werden über umgerüstete Sendeanlagen abgestrahlt. In einigen Fällen wird sich für die Sendeanlagenbetreiber die Umrüstung alter Sendeanlagen jedoch nicht rechnen. Dann kann die Neuinstallation eines DRM-Senders günstiger sein. Sowohl ältere modifizierte als auch neue DRM-Sender können flexibel sowohl für den analogen, als auch den digitalen Sendebetrieb eingesetzt werden. Bei vielen DRM-Sendern ist auch die parallele Ausstrahlung von analogen und digitalen Signalen möglich.

Ich habe gehört, dass es mehr als ein digitales AM-System gibt. Stimmt das?

Es gibt eine Empfehlung der ITU (International Telecommunication Union) für digitalen Rundfunk unterhalb von 30 MHz. Diese Empfehlung umfasst das DRM-System, das in den Bereichen Langwelle, Mittelwelle und Kurzwelle eingesetzt werden kann und momentan auch für den UKW-Bereich des Radiowellen-Spektrums weiterentwickelt wird. Weltweit führen mehr und mehr Länder auf gesetzlicher oder regulatorischer Ebene DRM ein oder befürworten es als empfohlene Technologie, darunter unter anderem Frankreich, Australien und Indien. Ein weiterer Standard ist das in den USA von iBiquity entwickelte IBOC-System, auch bekannt als HD-Radio, das allerdings ausschließlich im UKW und MW-Bereiche eingesetzt werden kann. Das DRM-Konsortium kooperiert mit iBiquity.