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  • Der Täter

    Lebenslang für einstigen Folterchef

    Der Täter

    Der berüchtigte Kerkermeister in der Schreckensherrschaft der Roten Khmer in Kambodscha, Kaing Guek Eav, soll den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen. Die Revisionskammer des Völkermord-Tribunals in Phnom Penh verschärfte überraschend das Strafmaß, nachdem der unter dem Namen "Duch" bekannte frühere Lagerkommandant Berufung gegen das ursprüngliche Urteil (35 Jahre Haft) eingelegt hatte.

  • Die Opfer

    Lebenslang für einstigen Folterchef

    Die Opfer

    Tausende von Menschen wurden zwischen 1975 und 1979 im berüchtigten kambodschanischen Gefängnis Tuol Sleng gefoltert und ermordet. Die Roten Khmer töteten ganze Familien, um spätere Rache von Hinterbliebenen zu verhindern.

  • Der Schauplatz

    Lebenslang für einstigen Folterchef

    Der Schauplatz

    Nach der Machtergreifung verwandelten die Roten Khmer eine Schule im Zentrum der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh in ein Foltergefängnis. Heute ist Tuol Sleng ein Museum mit einer Gedenkstätte für die Opfer.

  • Die Zellen

    Lebenslang für einstigen Folterchef

    Die Zellen

    Gefangene wurden in winzigen Zellen angekettet. Nach der Ankunft wurden sie fotografiert und mussten Informationen über sich preisgeben, die penibel bürokratisch festgehalten wurden. Dann folgten Verhöre unter Folter.

  • Lagerregeln

    Lebenslang für einstigen Folterchef

    Lagerregeln

    Die Opfer durften nicht miteinander reden und unter der Folter nicht schreien. Ein bizarres Lagerreglement machte ihre Aufseher zu Herrschern über Leben und Tod.

  • Bilder des Schreckens

    Lebenslang für einstigen Folterchef

    Bilder des Schreckens

    Die Fotos zeigen, dass die Verschleppten ahnten, was auf sie zu kam. Rund 6000 Fotos von Männern, Frauen und Kindern blieben erhalten. Der Fotograf der Rothen Khmer, Nehm Eim, berichtete später, es habe wesentlich mehr Fotos und Opfer gegeben.

  • Die Folterzelle

    Lebenslang für einstigen Folterchef

    Die Folterzelle

    Der grausamen Fantasie der Folterer waren keine Grenzen gesetzt. Noch heute wird ein ganzes Arsenal von Folterinstrumenten gezeigt. Waterboarding, Elektroschocks und Scheinhinrichtung waren an der Tagesordnung.

  • Kein Entkommen

    Lebenslang für einstigen Folterchef

    Kein Entkommen

    Das Gebäude war mit Stacheldraht vergittert, damit sich die Gefangenen den Folterern nicht durch den Sprung in den Freitod entziehen konnten.

  • Killing Fields

    Lebenslang für einstigen Folterchef

    Killing Fields

    Den erzwungenen Geständnissen folgte die Ermordung auf den sogenannten "Killing Fields". Der Maler Vann Nath, einer der sieben Überlebenden des Lagers, hielt das Grauen in Bildern fest. Kinder wurden an Bäumen zerschmettert. Um Munition zu sparen, erschlugen die Roten Khmer ihre Opfer mit Schaufeln und Spitzhacken.

  • Ohne Reue

    Lebenslang für einstigen Folterchef

    Ohne Reue

    Bis heute sieht sich Lagerkommandant Duch – hier vor dem Völkermordtribunal - als Opfer des Systems. Er habe lediglich im Auftrag gehandelt.